Lernprogramm für WINDOWS
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Sound hören während der Arbeit

Vom Tapedeck, Mikro oder Aufnahmegerät in den Computer

Editieren von Audiodateien mit Goldwave

Mischen der Tonspuren mit Multiquence

MP3 - Konvertierung mit scmpx


Sound hören während der Arbeit

Über die Buchse der Soundkarte (Rückseite Deines Computers) kannst Du den Computer mit einer Stereoanlage (z.B. Tape-, CD- oder Aux-Eingang) verbinden. Für die Verbindung zwischen Computer und Stereoanlage benötigst Du ein Kabel, das Du in jedem HiFi-Laden kaufen kannst. Du musst Dir nur die Bezeichnung des Kabels merken: kleine Stereoklinke männlich auf Cinch männlich.

Über die Stereoanlage kannst Du viel besser hören, was Du gerade bastelst. Denn vieles kann am besten durch genaues Hören reguliert werden, z. B. die Lautstärke der einzelnen Sounds oder die wohlüberlegte Plazierung der Sounds im Raum, die Einstellung der Balance.

Wenn Du keine Stereoanlage hast, kannst Du entweder über den internen Lautsprecher des Computers abspielen (am besten Du machst dann eine Monomischung!) oder Du schließt einen Kopfhörer an, was eine echte Alternative zur Stereoanlage ist. Wenn Du einen Kopfhörer verwendest, ist Deine Umwelt nicht so schnell genervt. Auch hörst Du keine nervigen Fragen oder Gequatsche und kannst ganz in Ruhe arbeiten. Das Ergebnis sollte man aber auf jeden Fall über eine Stereoanlage probehören. Denn die im Kopfhörer gemischte Lautstärken und Balancen klingen über Lautsprecher oft nicht so gut bzw. undeutlich.

Vom Tapedeck, Mikro oder Aufnahmegerät in den Computer

Für das Digitalisieren von Tönen (engl.: record) eignet sich die Recording-Software der Soundkarte, die meistens auf CD beiliegt. Aber auch Goldwave (siehe auch Tools / Software) eignet sich gut zum Aufnehmen.

Am besten, Du liest Dir erstmal unter Help / Hilfe > Contents / Inhalt durch, welches die ersten Schritte im Umgang mit Goldwave sind. Das Programm ist nicht schwer zu handhaben und läßt sich gut durch rumprobieren erlernen.

Hier kommt ein Beispiel für die Tonaufnahme mit Deinem Computer:

Da es etliche Ausführungen von Soundcards und Programmen gibt, ist folgende Erklärung für Dich nur ein grober Leitfaden: Da das Prinzip jedes einzelnen Computers aber oftmals dem der anderen ähnelt, kannst Du die meisten Vorgänge auf Deinen persönlichen Computer übertragen.

Für die Aufnahme vom Tapedeck brauchst Du ein Kabel mit einem sogenannten Cinchstecker an dem einen und einem Klinkenstecker an dem anderen Ende. Den Cinchstecker steckst Du in den Ausgang / Output (PLAY) des Tapedecks der Stereoanlage. Das andere Ende, den Klinkenstecker, stöpselst Du in die Buchse LINE IN der Soundkarte an der Rückseite Deines Rechners. Hier kannst Du auch Deinen Minidiscplayer (oder andere Geräte) einstöpseln. Wenn Du ein Mikrofon direkt anschließt, steckst Du es am besten in die MIC-Buchse Deiner Soundkarte.

Im Programm Goldwave gehst Du auf DATEI / FILE > NEU / NEW und mußt zunächst die Länge Deines Stückes eingeben. Wenn Du nicht genau weißt, wie lang Deine Aufnahme werden soll, gibst Du einfach eine geschätze Dauer an. Gut ist es, ein bisschen Spielraum mit einzuplanen. Eine leere Datei wird erstellt. Um Töne aufzunehmen, drückst Du den roten REC-Button auf den TOOLS-DEVICE CONTROLS (oder deutsch: WERKZEUGE / GERÄTEKONTROLLE).

Die eingehenden Töne kannst Du ganz genau mit dem Recording Control Deiner Soundkarte regeln bzw. aussteuern:

Diese Anwendung ist meistens unter Start > Programme > Zubehör > Multimedia > Lautstärkeregelung zu finden. Wenn unten in der sogenannten TASK-LEISTE ein solches Symbol angebracht ist, klickst Du darauf doppelt. Dann erscheint etwa so etwas:

 

 

Über OPTIONEN / EIGENSCHAFTEN / AUFNAHME kannst Du dann die Einstellungen für die in die Soundkarte eingehenden Töne regeln. Dabei sind je nach Anschlusseingang entweder Line in, Mic oder für computerintern aufzunehmende Töne Mix out anzukreuzen.

Das hört sich jetzt sehr kompliziert an. Geh einfach alle Schritte einmal durch! Es ist gar nicht so schwer.

Nun legst Du etwas Sound auf die Pipeline und klickst mit der Maus auf die REC - Taste (mit dem roten Kreis), schon nimmt der Computer alle ankommenden Signale auf, ratter ratter, juchuu.


Tippp: Achte bei der Aussteuerung darauf, daß die Ausschläge im grünen und gelben Bereich bleiben. Wenn Du STOP drückst, erscheint die von Dir erzeugte WAVE-Kurve im Hauptfenster. Du hast eine Audiodatei erzeugt.

Jetzt kannst Du den Sound direkt abspeichern. Hierfür hat der professionelle Hörspielprogrammierer schon einen Ordner auf der Festplatte [Brain] angelegt, der z. B. programmatisch "Sounds für den Sieg" heissen könnte. In den Ordner werden dann die aufgenommenen Audiodateien (das gebräuchlichste Format ist .wav, 16 Bit, Stereo) gespeichert.

 

Editieren von Audiodateien mit Goldwave

Mit der linken Maustaste kannst Du jetzt den linken Rand einer Markierung festlegen, mit der rechten Maustaste den rechten Rand.


Einen markierten Bereich kannst Du mit Goldwave vielfältig bearbeiten: Teile kopieren, rausschneiden, einsetzen, Lautstärke verändern, fade in, fade out, Hall oder andere Soundeffekte hinzufügen, Störgeräusche vermindern, etc., etc. Am besten, Du probierst alles einmal aus, das geht schneller, als umständliche Beschreibungen.


Wenn der Sound fertig bearbeitet ist, kannst Du die Datei abspeichern und sie einem Programm übergeben, mit dem Du mehrspurig Schneiden kannst (hier: MULTIQUENCE).

Unerläßliche Standardtipps:

§1 Du sollst jeden Sound mit Stille beginnen lassen und auch mit Stille beenden. Dann hört man beim einmixen keinen Übergang. Das Einblenden geht z. B. mit Goldwave, indem Du den Anfangsbereich, und sei er noch so klein, markierst und mit dem Button "Einblenden" bzw. "Fade in" bearbeitest.

§2 Wenn ein Sound sehr leise ist, kannst Du mit der Funktion "Maximieren" die Lautstärke erhöhen, ohne, daß der Sound übersteuert wird.

§3 Wenn Du weitere Tricks im Umgang mit Goldwave auf Lager hast, teil sie uns gerne mit, die erscheinen dann an dieser Stelle.


Multiquence

Beim Start von Multiquence (siehe auch Tools / Software) siehst Du sofort die erste Spur. Unter dem Menuepunkt TRACK / NEW kannst Du einige Tracks öffnen. Durch einen Klick auf diese Spuren, wird ein Spur aktiviert. Das PLUS (+) - Symbol öffnet eine neue Audiodatei. Du wirst gefragt, welche der Spuren es sein soll. Du wählst sie aus und fügst auf diese Weise alle Audioateien hinzu, die Du verwenden möchtest. Eine neue Datei wird immer am Ende eines TRACKS hinzugefügt.
Du kannst die Lautstärke eines ganzen TRACKS regulieren (Regler links) und natürlich auch für jeden Soundbestandteil ganz detailliert. Dafür drückst Du STRG + V. Mit der Maus kannst Du nun die Volume - Linie ziehen.



Duch DRAG & DROP, also mittels Anfassen und Verschieben der Audiodateien mit der Maus, kannst Du die genaue Abfolge festlegen. Mehrere Sounddateien können leider nicht zusammen verschoben werden. Dieser Mangel ist gravierend, denn dadurch muß ein Stück ziemlich genau in seiner zeitlichen Abfolge produziert werden. Es ist schwer, nachträglich schon fertige Passagen zu verschieben. Eine Möglichkeit ist, den entsprechenden Ausschnitt mittels FILE -> SAVE AS WAVE zu exportieren und dann später "zusammengeschmolzen" in das gesamte Stück einzusetzen.
Mit den Pfeiltasten kannst Du Dir den Mix anhören. Dabei gibt es die Möglichkeit zu teilen, zu schneiden und Effekte hinzuzufügen.
Eine bearbeitete SESSION sieht dann etwa so aus.

 



Wenn Du wirklich fertig bist, Deine Session Deinen ursprünglichen Vorstellungen entspricht oder im Idealfall übertrifft, kannst Du die SESSION unter FILE > SAVE AS WAVE als WAVE-Audiodatei abspeichern. Eventuell kannst Du diese Datei dann mit der englischen Version von Goldwave, die keine Beschränkung auf 45 Sekunden hat, weiter bearbeiten.


SCMPX

Wenn Dein Audiobeitrag komplett fertig ist, und Du ihn per e-mail verschicken möchtest, folgt die Umformung in das Format MP3. Die große WAVE-Audiodatei wird dadurch stark verkleinert. Du kannst für diese Komprimierung das Programm SCMPX (siehe auch Tools / Software) benutzen.
Dazu klickst Du auf CONVERT > SINGLE FILE > ENCODING MPx und wählst Deine Audiodatei aus. Ratsam ist es, eine Bitrate von 128 Kb/sec und die Vorwahl LAYER-III zu verwenden. Dann fragt Dich das Programm, wie die MP3-Datei heissen soll. Auch den Ort ihrer Speicherung möchte der Computer wissen. Wenn Du das angegeben hast, legt der Encoder los.

 


Du brauchst das ganze dann nur noch an eine mail anhängen (Anfügen / Anlage einschliessen), die Du an <mp3sound@hoerspielbox.de> schickst. Wenn Du nicht innerhalb von 2-3 Tagen eine Empfangsbestätigung von hoerspielbox.de erhältst, frag zur Sicherheit ohne den mp3 - Dateianhang unter <info@hoerspielbox.de> nach, ob Dein Beitrag wohlbehalten angekommen ist.

 

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